Lofoten in der Polarnacht

Da wir bislang etwas enttaeuscht darüber waren, wie hell es ist, — es ist heller als in Rostock, da es wengiger trübe Tage gibt — haben wir kurzerhand beschlossen zur Zeit der Wintersonnenwende in die Lofoten zu fahren. Übernachtet haben wir bei Bekannten von Freunden in Ballstad, einem kleinen Fischerort. Wir waren überrascht, denn es war immernoch nicht dunkel, obwohl wir klar jenseits des Polarkreises waren und die Sonne für fast zwei Monate nicht über den Horizont kommt. Wenn sie es Ende Januar wieder schafft, gibt es schulfrei, damit alle auf einen Berg klettern können, um sich die Nase mit Licht kitzeln zu lassen. Wir hatten ein paar schöne Tage, haben die herrliche Landschaft genossen und ein wenig mehr über die Geschichte Norwegens gelernt (gefährlicher Mahlstrom, Stockfisch, Vikinger-Langhaus, instabile Heringsschwärme — mehr bei Gelegenheit). Wir hatten auch Glück und konnten mehrmals gut das Polarlicht beobachten, aber wegen des Vollmonds war die Wirkung reduziert. Nächstes Mal!

Vom Sonnenaufgang ohne Sonne bis zum fast vollen Mond — ein Tag auf den Lofoten im Winter.

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